Kapitalanlage und Mehrfamilienhaus
Immobilien als Kapitalanlage: der komplette Leitfaden für Hamburger Investoren
14. September 2026 · 12 Minuten Lesezeit · von Martin Mühle
Eine Kapitalanlage-Immobilie ist kein Eigenheim mit Mietern drin. Sie wird anders gerechnet, anders bewertet und anders finanziert. Dieser Leitfaden geht der Reihe nach durch, worauf es ankommt: Eigenkapital, Cashflow, Objektauswahl, Steuerlogik und der Ablauf der Finanzierung.
In Kürze
Bei einer Kapitalanlage bewertet die Bank nicht in erster Linie dein Gehalt, sondern das Objekt: Mieteinnahmen, Lage, Zustand und die Frage, ob der Kapitaldienst aus der Miete getragen wird. Als Faustregel sollten die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital kommen, in Hamburg rund 8 bis 10 Prozent des Kaufpreises, weil sie keinen Gegenwert schaffen, den die Bank beleihen kann. Der entscheidende Unterschied zum Eigenheim: Es geht nicht darum, möglichst wenig Schulden zu haben, sondern darum, möglichst wenig eigene Liquidität zu binden, solange der Cashflow trägt.